Ökologie

Seite 1 von 3 »

Sehenden Auges der Klimakatastrophe entgegen

Die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen. Verbreitete Ansicht der Wissenschaft ist: Die Kyoto-Ziele reichen nicht aus.
Ein stark verschwommenes Bild zeigt ein von Wasser umgebendes Haus und einen heranfahrenden Feuerwehrwagen

Zeitzeugen des Donauhochwassers 2002: Die Feuerwehr rückt an, um Menschen aus einem überschwemmten Haus zu bergen. Auch der Fotoapparat hat bereits einen Wasserschaden davongetragen.

Eine Mauer trägt die Aufschrift "Biergarten" und ist vom vergangenen Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Das Hochwasser der Elbe 2002 hat nicht nur diesen Biergarten in Mitleidenschaft gezogen. Flutkatastrophen dieser Art werden sich durch den Klimawandel häufen. Bild: photocase

Externe Links:

„Pack die Badehose ein...“ ???

Vor den Folgen des Klimawandels zu warnen heißt nicht, schönes Wetter schlecht zu finden, denn der prognostizierte, durch den Treibhauseffekt verursachte Klimawandel ist mit einer katastrophalen, globalen Veränderung der menschlichen Lebensumstände verbunden und keineswegs mit einer „globalen Verbesserung des Wetters“ .
 
Mögliche Folgen sind unter anderem:

  • eine Zunahme von Unwetterkatastrophen
  • das Abtauen von Polareis und Gletschern
  • ein Anstieg der Meeresspiegel
  • die Überschwemmung von Inseln und küstennahen Regionen
  • eine verstärkte Wüstenbildung
  • die Verdürrung landwirtschaftlicher Nutzflächen
  • eine Verschärfung der Trinkwasserknappheit
  • die verstärkte Ausbreitung von Krankheitsüberträgern
  • das Aussterben von Arten
  • wirtschaftliche Auswirkungen bei weitem nicht nur für die Tourismus-Branche
  • eine Destabilisierung der ozeanischen Strömungsverhältnisse mit eigenen weitreichenden Folgen
 
Zwischen den menschlichen Treibhausgasemissionen und deren Konzentration in der Atmosphäre besteht ein proportionaler Zusammenhang. Ebenso steigt mit der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre proportional die mittlere Temperatur der Erde.
 
Nachdem mittlerweile unter allen namhaften Klimaforschungsinstituten Einigkeit über diese Zusammenhänge besteht, warnen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf der ganzen Welt vor den Folgen des anthropogenen – also vom Menschen geschaffenen – Treibhauseffektes.

Windkraft reduziert CO2-Emissionen

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz hat der Gesetzgeber festgelegt, dass Strom aus erneuerbaren Quellen bevorzugt in das Netz einzuspeisen ist. Deshalb bedeutet jede Kilowattstunde Strom aus Windenergieanlagen eine direkte CO2-Ersparnis, weil diese Kilowattstunde Strom in einem konventionellen Kraftwerk eingespart wird.
 
Um Schwankungen in der Verfügbarkeit von Windenergie auszugleichen, steht Regelenergie bereit, die teilweise binnen Minuten, teilweise binnen Stunden verfügbar ist. Nähere Informationen über das Thema Netz & Verfügbarkeit steht unter dem nebenstehenden Link im Technik-Tutorial bereit.
 
Laut Bundesverband Windenergie werden durch deutsche Windkraftwerke derzeit jährlich 21 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart. 2010 sollen durch erneuerbare Energien insgesamt (Wärme, Strom und Kraftstoffe) 84,6 Mio. Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

 
Sehenden Auges der Klimakatastrophe entgegen - Seite 1 von 3
Weiter zu Seite 2 dieses Kapitels