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Tutorial: Netz & Verfügbarkeit

Blackout: Wenn das Netz instabil wird, gehen die Lichter aus

Das Stromnetz ist sensibel: Wenn wichtige Durchleitungsstrecken ausfallen, können die Alternativrouten schnell überlastet werden.
Feinsicherung aus der Elektronik: ein Draht in einem Glasröhrchen brennt bei Überlastung durch

Unbestechlich sind die Sicherungssysteme elektrischer Netze. Bei Überlastung schalten sie ab – zur Verhütung größerer Schäden bspw. durch Feuer.

Externe Links:

Auf die moderne Windkraft ist Verlass

So wie im Haushalt die Sicherung bei Überlastung auslöst, haben auch die internationalen Stromtransportstrecken Belastungsgrenzen. Werden diese überschritten, drohen unmittelbare Gefahren für das System. Der entsprechende Netzabschnitt schaltet sich dann zwangsläufig ab.
 
Im Gegensatz zum Haushalt werden durch die Abschaltung eines Abschnitts im Verbundnetz die Verbraucher jedoch nicht vom Netz getrennt. Der Bedarf an elektrischer Energie bleibt bestehen. Die sonst von dem ausgefallenen Netzabschnitt getragene Last muss daher über alternative Routen transportiert werden. Diese Alternativstrecken werden dadurch zusätzlich belastet und sind ebenfalls gefährdet.
 
Durch Fehler im Netz, plötzliche Kraftwerksausfälle oder einen plötzlichen Anstieg des Energiebedarfs kann ein elektrisches Netz einen kritischen Zustand erreichen. Ein kritischer Zustand ist beispielsweise eine Destabilisierung der Netzfrequenz von 50 Hertz oder ein Abfall der Netzspannung.
 
Um solche kritischen Netzzustände zu verhindern, wird positive und negative Reserveenergie benötigt, die teilweise binnen Minuten, teilweise binnen Stunden einsatzbereit sein muss. Positive Reserveenergie dient dem Ausgleich von Lastspitzen oder Kraftwerksausfällen, negative Reserven dienen der Kompensation von Energieüberschüssen.
 
Die bestehenden Energieversorgungsstrukturen eines Netzes müssen verlässlich sein - auch und gerade bei kritischen Netzzuständen. Denn führt eine Destabiliserung zur Abschaltung von Kraftwerken, so wird dies wiederum den Zustand des Netzes weiter verschärfen. Die Folge wäre ein möglicher Pingpong-Effekt mit großflächigem Ausfall der Energieversorgung.
 
Deshalb sind moderne Windkraftanlagen eine verlässliche Komponente im Stromnetz, denn im Gegensatz zu alten Anlagen trennen sie sich bei Spannungsabfällen oder Frequenzdestabilisierungen nicht mehr vom Netz, sondern leisten einen Beitrag zur Stabilisierung des Netzes.

 

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