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Aktuelles

Breiter Konsens für Windkraft in der Bevölkerung

 (29.04.2005)
In einer repräsentativen Umfrage untersuchte das forsa-Institut die Einstellung der Bevölkerung zu regenerativer Energie. Das Ergebnis: breite Zustimmung.
Windkraftanlage der Marke Enercon in einem Kornfeld

71% der Bevölkerung wünschen sich laut forsa-Umfrage, dass der Energiebedarf in Zukunft „vor allem“ durch Windenergie gedeckt wird.

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Grüne ganz vorne, doch auch Konservative sind dabei

In einer repräsentativen Umfrage ermittelte die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (forsa-Institut) die Akzeptanz erneuerbarer Energien in der Bevölkerung. Das Ergebnis ist ein überwältigender Konsens für die gleichbleibende oder sogar steigende Unterstützung für erneuerbare Energien.
 
Untersucht wurden unter anderem Unterschiede bei der Sichtweise je nach Parteianhängerschaft, Alter und Wohnort. Eine breite und eindeutige Zustimmung für eine Förderung erneuerbarer Energien zeichnet sich in allen Personenkreisen ab.
 
Unter den Anhängern der Grünen sind 83% der Meinung, dass erneuerbare Energien noch stärker als bisher gefördert werden sollten. „Schlusslicht“ bilden hier die Anhänger der CDU/CSU, von denen sich immernoch 52% eine zunehmende und 32 % eine gleichbleibende Förderung wünschen.
 
Insgesamt sind 87% der Bevölkerung der Meinung, dass die Förderung erneuerbarer Energien entweder verstärkt oder gleich bleiben soll.
 
Für eine Verringerung der Förderung sprechen sich 1% von den Grünen-Anhängern aus, eine vollständige Abschaffung wünscht sich in diesem Personenkreis niemand. Führend bei der Ablehnung der Förderung, als solche aber dennoch eine deutliche Minderheit, sind die Anhänger der FDP, von denen sich gerade einmal 13% für eine Verringerung und 4% für eine vollständige Streichung der Förderung erneuerbarer Energien aussprechen. Es sieht also ganz so aus, als verfehle die FDP mit ihrer Anti-Windkraft-Kampagne zur NRW-Wahl deutlich die Interessen ihrer Wähler.

Kohle und Atomkraft sind nicht mehr gefragt

Die Umfrage wollte auch wissen, welche Energieformen in den nächsten 20 bis 30 Jahren die Energieversorgung „vor allem“ abdecken soll. Dabei sprachen sich 71% der Befragten dafür aus, dass die Energieversorgung in den nächsten 20-30 Jahren „vor allem“ durch Windenergie gesichert werden soll. Überboten nur noch von der Sonnenenergie, die sich 85% aller Befragten als Energiequelle der Zukunft wünschen, und gefolgt von der Wasserkraft mit 68% Zustimmung. Atomkraft und Kohle nehmen mit 24% und 22% Zustimmung die letzten Plätze ein.
 
Die regenerativen Energiequellen, als die Energiequellen der Zukunft, bringen es auf insgesamt 343% Zustimmung im Vergleich zu 126% für die konventionellen Energien. Bei dieser Frage waren natürlich Mehrfachnennungen möglich.
 
Da es sich um eine Umfrage in einem repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt handelt, muss man berücksichtigen, dass die Antworten teils von Fachwissen ohne Idealismus und teils von Idealismus ohne Fachwissen geprägt sind.
 
So ist der deutliche Wunsch der Bevölkerung, die Energieversorgung in den nächsten 20-30 Jahren vor allem durch Sonnenenergie zu decken, zumindest für die Stromproduktion technisch nicht als realistisch zu bewerten. Ebenso müssen die 76% der Bevölkerung enttäuscht werden, die sich Atomkraftwerke als Energiequelle der nächsten 20-30 Jahre nicht wünschen, denn nach aktuellem Stand ist der Atomausstieg mit 30 Jahren Restlaufzeit mit den Betreibern vereinbart. Das Potenzial für Wasserkraft ist in Deutschland weitgehend erschöpft, als Energiequelle der vordersten Plätze kommt sie also auch nicht in Frage, während der Verzicht auf Erdgas, das sich 53% als bedeutende Energiequelle wünschen, ebenfalls unrealistisch wäre.
 
Die Umfrage wurde vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit in Auftrag gegeben. Ende April 2005 wurden 1003 Personen befragt, die Fehlertoleranz wurde mit +/- 3 Prozentpunkten angegeben.

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