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Mensch & Umwelt

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Infraschall als Schreckgespenst

Infraschall gibt es überall in der technisierten Welt. Der von Windkraftanlagen ausgehende Infraschall ist laut zahlreichen Studien unbedenklich.
Fotomontage mit einer Windkraftanlage und einem blassen Ohr im Hintergrund

Was hört der Mensch und was nicht? Und ist das, was er nicht hören kann, gesundheitsschädlich? Nein, ist es nicht. Bild: photocase

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Schallwellen jenseits der Wahrnehmbarkeit

Als Infraschall werden diejenigen Schallwellen bezeichnet, deren Frequenz unterhalb der Wahrnehmbarkeit des menschlichen Ohrs von 20 Hz liegen. Menschen können Infraschall also – ebenso wie Ultraschall – nicht wahrnehmen oder zumindest nur dann, wenn er in sehr großer Intensität auftritt. Die Intensität – also „Lautstärke“ bzw. der Pegel – von Infraschall wird in G-bewertetem Dezibel – dB(G) – angegeben, einer speziellen Dezibel-Skala für Infraschall.
 
Während aber jede schwangere Frau sich bedenkenlos zahlreichen Ultraschalluntersuchungen unterzieht, hat der Infraschall wegen seines niedrigeren Bekanntheitsgrads das Potenzial, zum Schreckgespenst erhoben zu werden – völlig zu Unrecht, wie die Wissenschaft längst klargestellt hat.
 
Infraschall begleitet fast immer den hörbaren Schall: in der Technik beispielsweise durch den Motor eines PKWs, durch den Lüfter eines PCs, durch den Betrieb von Kühlschränken und Klimaanlagen und in der Natur beispielsweise durch Windgeräusche und Wasserfälle.

Zu den Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen hat es zahlreiche Untersuchungen gegeben. Das britische „Department for Environment Food and Rural Affairs“ – vergleichbar mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz – hat im Jahr 2003 die Ergebnisse aus den Studien zusammengetragen und bestätigte erneut:
 
Die einzige mögliche Auswirkung von Infraschall auf den Menschen besteht dann, wenn der Infraschall mit einem so hohen dB(G)-Pegel – also so hoher „Lautstärke“ – auf einen Menschen einwirkt, dass dieser ihn wahrnehmen kann. Und selbst dann besteht wie bei gewöhnlichem Schall nur die Möglichkeit von Stress- oder Belästigungreaktionen.
 
Die Intensitätsgrenze, ab der Infraschall wahrgenommen werden kann, variiert zwischen unterschiedlichen Personen. Es werden Einzelfälle beschrieben, in denen Personen auffallend sensibel für Infraschall waren.

 
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