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Mensch & Umwelt

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Infraschall als Schreckgespenst

Infraschall gibt es überall in der technisierten Welt. Der von Windkraftanlagen ausgehende Infraschall ist laut zahlreichen Studien unbedenklich.
Blick aus dem Autofenster in den Außenrückspiegel

Konzentrationszone Infraschall: Bei 100 km/h ist man in einem PKW der mehr als 5-fachen Konzentration von Infraschall ausgesetzt als in der Nähe einer Windkraftanlage. Bild: photocase

Windkraft ist das kleinste „Problem“

Für die wenigen Personen allerdings, die an einer Überempfindlichkeit für Infraschall leiden, sind Windkraftanlagen das geringste Problem. Denn der von den Anlagen ausgehende Infraschall beträgt laut Messungen für eine 500kW-Anlage in 200 Meter Entfernung 63,9 dB(G). Ein Großraumbüro von 60 Quadratmetern mit Klimaanlage und mehreren PCs bringt es dagegen auf 73,6 dB(G) und in einem PKW ist man bei 100 km/h sogar 102,7 dB(G) Infraschall ausgesetzt.
 
Wichtig zu wissen: Dezibel ist eine logarithmische Maßeinheit. 100 dB sind nicht etwa doppelt so viel wie 50 dB, sondern ein Anstieg von 5-10 dB entspricht etwa einer Verdoppelung. Entsprechend ist die Infraschallbelastung in einem PKW bei 100 km/h etwa 5 mal so hoch wie die in 200 Metern Entfernung von einer 500kW-Windkraftanlage.

Unwissenheit schürt Ängste – doch Infraschall ist harmlos

Der Mensch ist mit seinen Sinnesorganen nur für die Wahrnehmung bestimmter Phänomene und Signale seiner Umwelt ausgestattet, andere kann er nicht wahrnehmen. Bei den wahrnehmbaren Signalen ist eine Gesundheitsschädigung in der Regel leicht zu erkennen, weil der Körper mit Schmerz oder Abwehrreaktion darauf reagiert. So kneifen wir die Augen zusammen, wenn wir geblendet werden und spüren einen Schmerz im Ohr, wenn wir einem so großem Lärm ausgesetzt sind, dass für das Ohr eine gesundheitliche Gefahr besteht.
 
Bei den Phänomenen, die vom Menschen nicht wahrnehmbar sind, ist die Beurteilung schwieriger. Natürlich sind durchaus manche, aber eben längst nicht alle vom Menschen nicht wahrnehmbaren Signale schädlich. So hat der Mensch ohne Hilfsmittel keine Möglichkeit, Magnetismus festzustellen. Dennoch käme niemand auf die Idee, Magnetismus eine Gefährdung der Gesundheit zu unterstellen. Anders sieht es bei ultravioletter und Röntgenstrahlung aus. Beide sind für den Menschen nicht wahrnehmbar, können ihm in geringen Konzentrationen nützlich sein, bei hohen Konzentrationen aber zu einer großen Gefahr werden.
 
Beim Infraschall steht fest: Er ist für den Menschen harmlos.

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