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Aktuelles

Karl-Josef Laumann besucht Windpark

 (30.07.2011)
Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef-Laumann, besuchte im Rahmen seiner Sommertour den Bürgerwindpark Hilchenbach.
Laumann

v.l.: Paul Breuer, Ralph Müller, Monika Brunert-Jetter, Karl Laumann, Günter Pulte, Jens Kamieth, Andre`Jung

Begleitet wurde Laumann von den Landtagsabgeordneten Brunert-Jetter und Jens Kamieth, dem Hilchenbacher CDU-Vostand sowie dem Siegener Landrat Paul Breuer. Grund des Informationsbesuches ist die energiepolitische Neuausrichtung der CDU nach der Reaktorkatastrophe in Japan und dem darauf folgenden Atomausstiegsbeschluss.

Laumann sprach davon, dass die bislang zentrale Energieerzeugung in die Regionen verlagert würde. Dies sei natürlich auch mit gewissen Einschränkungen für Anwohner verbunden. „Windenergieanlagen kann man nun einmal nicht verstecken“, sagte der CDU-Politiker. Gleichzeitig biete die Regionalisierung der Energieerzeugung aber die Chance, regionale Wertschöpfungspotentiale zu nutzen. Das sei besonders zu begrüßen. Laumann, der den Hilchenbacher Bürgerwindpark als positives Beispiel lobte, warnte gleichzeitig vor Windparks, die nach dem Investorenmodell lediglich abschreibungsorientierten Investoren oder auswärtigen Projektierern dienten. Er selber, so Laumann, wohne 600 Meter neben einem Windpark: „Die Anlagen stören mich nicht. Es stört mich aber, dass unser Ort nichts von dem Windpark hat“, unterstrich der CDU-Mann seine Meinung, dass Windkraft in Bürgerhand gehört.

In seiner Auffassung wurde der Fraktionschef von seinen Parteifreunden Brunert-Jetter und Kamieth unterstützt. Frau Brunert-Jetter bestätigte noch einmal die gute Akzeptanz des Hilchenbacher Windparks.

Günter Pulte, Geschäftsführer des Hilchenbacher Windparks, zeigte einige Grafiken und Zahlen zum Bürgerwindparkkonzept und zur Flächeneffizienz der Windenergienutzung. Auch zu den Möglichkeiten einer interkommunalen Erweiterung des Windparks äußerte sich der Windparkbetreiber. Anhand einiger Karten und Skizzen wurde erläutert, wo im Raum Hilchenbach und Kirchhundem Windenergieanlagen gebaut werden könnten, die sehr weit entfernt von jeder Wohnbebauung stehen würden. Pulte: „Sie haben recht, Herr Laumann, Windenergieanlagen kann man nicht verstecken. Aber auf diesen Standorten können wir sie fast verstecken.“

Landrat Breuer sprach von der Verantwortung der Regionen für den Klimaschutz, der man sich stellen müsse. „Dies muss aber in Abstimmung mit den Bürgern erfolgen.“ An einem „runden Tisch“ sollen die unterschiedlichen Interessen in Einklang gebracht werden. Einem „Riesenprojekt“ stehe er kritisch gegenüber, stellte der Landrat klar. Gleichwohl zeigte auch er sich gegenüber einer Windkraftnutzung mit Einbindung der Bürger und regionaler Wertschöpfung aufgeschlossen.
Nach einem kurzen Imbiss und Diskussionen mit ortsansässigen Waldbesitzern verabschiedete sich der Besuch aus Düsseldorf.
 

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Ansprechpartner

Günter Pulte
In der Trift 41
57399 Kirchhundem
Tel: 02764/76 78
g.pulte@rothaarwind.de

Standort

Website der Stadt Hilchenbach
www.hilchenbach.de

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