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Aktuelles

Klimatag in der alten Florenburgschule

 (26.02.2012)
Am 18. Februar fand der "Hilchenbacher Klimatag" statt
Kinder basteln Windräder

Hilchenbacher Klimatag: Kinder basteln Windräder

Ruhig war es in der Alten Florenburgschule in Hilchenbach geworden, nachdem 2008 Schüler und Lehrer in das frei gewordene Gebäude der Hauptschule umgezogen waren. Eine neue Nutzung des traditionsreichen Gebäudes war lange nicht in Sicht. Doch jetzt herrschte wieder Leben in den Fluren und Klassenräumen. Der Initiativkreis Klimastation Südwestfalen hatte zum Hilchenbacher Klimatag eingeladen – viele waren gekommen und ihnen wurde rund ums Thema Klima und Energie einiges geboten. So konnten Kinder und Erwachsene zum Beispiel mit Muskelkraft eine Kettensäge antreiben und so eine Holzstamm zersägen. An anderer Stelle wurden verschiedene Brennstoffe anschaulich hinsichtlich ihres Brennwertes verglichen.
Die Firma Rothaarwind hatte ein maßstabsgetreues mannshohes Windrad mitgebracht und informierte umfassend über die aktuellen Möglichkeiten der Windkraft in der Region. Das Jugendwaldheim präsentierte sich ebenso wie das Waldland Hohenroth; viele Schulen und Kindergärten waren gekommen und zeigten die Projekte des Techniknetzwerkes. Mit dabei war auch das Naturgut Ophoven, das in Leverkusen ein ähnliches Projekt seit 25 Jahren betreibt und den Initiativkreis berät und unterstützt.
Ziel des Klimatages war es nach Angaben der Veranstalter einerseits den Besuchern das Thema Klimaschutz in vielen Facetten nahezubringen, andererseits aber auch für ihr Projekt der Klimastation zu werben. Denn geht es nach den Wünschen des Initiativkreises, der derzeit aus fast 20 Personen besteht, sollen in der Alten Florenburgschule zukünftig regelmäßig Angebote zum Thema gemacht werden. Dazu gehören Lernwerkstätten und Workshops, die insbesondere Kinder für die Ursachen des Klimawandels sensibilisieren und Alternativen aufzeigen sollen. Dies solle keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten sein, sondern dieses ergänzen. So sei eine enge Kooperation mit den Bildungseinrichtungen geplant, um etwa den Lehrplan zu ergänzen.
Schirmherr des Klimatages war Bürgermeister Hasenstab, der das Projekt ebenso wie alle politischen Fraktionen im Rat der Stadt unterstützt. Um die Klimastation von Beginn an auf solide Füße zu stellen, möchte der Initiativkreis in einer Machbarkeitsstudie das konkrete Potenzial und mögliche Hindernisse herausfinden lassen. Zur Finanzierung dieser Studie haben die Initiatoren einen Finanzantrag an das Land gestellt, der in diesem Frühjahr entschieden werden soll.
Mit der Klimastation Südwestfalen – so der Initiativkreis abschließend – entsteht in der Klimakommune Hilchenbach ein weiterer bedeutender Beitrag zum Thema Klimaschutz.

 

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In der Trift 41
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Tel: 02764/76 78
g.pulte@rothaarwind.de

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www.hilchenbach.de

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