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Mensch & Umwelt

Eisabwurf ist selten und vermeidbar

Bei bestimmten Witterungsbedingungen können die Rotorblätter vereisen. Der Abwurf dieses Eises ist mit einfachen Mitteln vermeidbar.
Eiszapfen an der Dachrinne eines Holzhauses

Gefahr von oben: Herabstürzendes Eis ist ein Phänomen des Winters. Nur Absperren hilft. Bild: photocase

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Gefahr der Vereisung je nach Standort

An unterscheidlichen Standorten von Windkraftanlagen besteht eine unterschiedlich große Gefahr von Eisbildung an den Rotorblättern. Je häufiger eine Anlage kalter und zugleich feuchter Witterung ausgesetzt ist, desto größer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Eisbildung an der Oberfläche der Rotorblätter kommt. Insbesondere bei sehr großen Anlagen in höheren Lagen können für Eisbildung empfänglich sein.
 
Durch die Rotation der Flügel oder durch das Anfahren der Anlage nach einer Stillstandzeit besteht prinzipiell die Möglichkeit, dass Eisstücke von der Anlage weggeschleudert werden. Die Erfahrung zeigt, dass Eisabwurf als Quelle für Gefährdungen kaum eine Rolle spielt, denn die Fälle von tatsächlichem Abwurf sind sehr begrenzt und die Wahrscheinlichkeit, dass Personen getroffen werden, entsprechend niedrig.
 
Das zeigt nicht zuletzt der Preis für die Haftpflichtversicherung einer Windkraftanlage: Für gut 50 Euro im Jahr sind Personenschäden bis zu mehreren Millionen Euro abgedeckt. Selbst die Haftpflichtversicherungen für Mofas und kleine Hunde sind teurer.

Abschalten bei Gefahr

Trotz des niedrigen Unfallrisikos wird auch dieses Thema ernst genommen:
 
Abgeworfenes Eis darf zu keiner Gefahr für Menschen werden, indem es in deren Aufenthaltsbereich geschleudert wird. Deshalb gibt es für Anlagen, in denen Eisabwurf unter Umständen gefährlich werden könnte, entsprechende Sicherheitseinrichtungen.
 
Beim Standort des Windparks Hilchenbach im dichten Wald des Rothaargebirges spielt Eisabwurf keine große Rolle, denn sollten einmal Eisschollen von der Anlage weggeschleudert werden, so hätten diese kaum eine Chance, den umliegenden, dichten Fichtenwald so ungebremst zu durchdringen, dass von ihnen eine Gefahr ausgehen könnte. Dennoch wird an den Anlagen im Windpark Hilchenbach eine Rotorblattheizung installiert, die bei Gefahr von Eisansatz warme Luft in die hohlen Rotorblätter bläst.
 
Zum Schutz vor senkrecht herabstürzendem Eis verbietet außerdem im Winter eine entsprechende Beschilderung das Betreten des Bereiches unmittelbar unter den Anlagen. Dies ist analog zu sehen zu den Warnhinweisen vor Eiszapfen und Lawinen von Hausdächern, denn Eissturz ist eine generelle Gefahr des Winters, keine spezielle Gefahr von Windkraftanlagen.

Eisbildung durch das Flugzeugprinzip

Ein Druckunterschied an den Rotorblättern verursacht eine Abkühlung des Luftstroms. Dies kann zur Eisbildung führen. weiter

Automatische Erkennung von Eisansatz

Verschiedene Mechanismen stehen zur Verfügung, um Eisansatz an den Rotorblättern von Windkraftanlagen automatisch zu erkennen. weiter

Kritische Fragen haben eine Antwort verdient

Welche Auswirkungen hat die Nutzung der Windenergie auf Menschen und Tiere? Die Windkraftnutzung ist heute weitgehend frei von Beeinträchtigungen. weiter

 

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Ansprechpartner

Günter Pulte
In der Trift 41
57399 Kirchhundem
Tel: 02764/76 78
g.pulte@rothaarwind.de

Standort

Website der Stadt Hilchenbach
www.hilchenbach.de

Info

Windparkplanung
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