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Aktuelles

Windjahr 2011 endet mit Rekord-Monat

 (01.01.2012)
Mit einem stürmischen Dezember verabschiedete sich das ansonsten windschwache, aber energiepolitisch turbulente Jahr 2011.
WEA hinter Wald

Der Bürgerwindpark im Wald erzeugt mehr Strom, als alle Bürger Hilchenbachs verbrauchen

Nach einem sehr ruhigen November freuten sich die Windkraftanlagen-Betreiber vor allem in der ersten Dezemberhälfte über die in rascher Abfolge durchziehenden Tiefdruckgebiete. Mit einem Stromertrag von 3.359.874 Kilowattstunden erzielte der Windpark Hilchenbach sein bisher bestes Monatsergebnis. Während des Orkantiefs „Joachim“ wurde von den Hilchenbacher Windenergieanlagen am 15.12. eine Windgeschwindigkeit von 35,9 m/s bzw. 129 km/h gemessen. Aufgrund der besonderen Sturmregelung der ENERCON-Anlagen gab es während des Orkans keinerlei Abschaltungen.
Insgesamt produzierte der Windpark im abgelaufenen Jahr 21.500.472 Kilowattstunden Strom. Diese Strommenge reicht zur Versorgung von über 5000 Haushalten aus. Damit lieferte der Windpark deutlich mehr elektrische Energie, als alle Einwohner Hilchenbachs verbrauchen. Die technische Verfügbarkeit, also die Zeit, in welcher die Anlagen technisch einsatzbereit waren, betrug 97,87 %. Dies unterstreicht die gute technische Qualität und den sehr zuverlässigen Service der Herstellerfirma. Einen mehrtägigen Ausfall gab es lediglich im Frühjahr bei der Anlage Nr.3.

Eine wesentliche Neuerung des Jahres 2011 betrifft die Vermarktung des Windstromes: Erstmals wurde der vom Windpark produzierte Strom über einen Händler auf dem freien Markt verkauft, also nicht mehr nach den Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes an den Netzbetreiber geliefert. Ermöglicht wurde dies durch die stark gestiegene Nachfrage nach klimafreundlich erzeugtem Strom. Dies wird auch 2012 – aufgrund einer Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes in veränderter Form - fortgesetzt.

Politisch war 2011 ein sehr turbulentes Jahr für die gesamte Branche. Die aufgrund der Reaktorkatastrophe in Japan zurückgenommene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke führte zu einem stark zunehmenden Interesse an der Windenergie. In Nordrhein-Westfalen wurde ein neuer Windenergieerlass in Kraft gesetzt, der den jahrelangen Planungsstillstand beenden soll. Viele Kommunen beginnen mit der Überplanung ihrer Gebiete, um neue Flächen für die Windenergie zu finden.
Etliche Vertreter aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik besuchten den Windpark Hilchenbach. Immer mehr Kommunen wollen die wirtschaftlichen Chancen nutzen, welche die Energiewende für die ländlichen Regionen bietet. Die Gäste der insgesamt 49 Gruppenführungen des Jahres interessierten sich besonders für das Bürgerwindpark-Konzept als gemeindefreundliches Gegenmodell zum Investorenwindpark.
 

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In der Trift 41
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Tel: 02764/76 78
g.pulte@rothaarwind.de

Standort

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www.hilchenbach.de

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