Barrierearme Website. direkt zum Inhalt. direkt zum Hauptmenü.
 
 

Mensch & Umwelt

Seite 1 von 3 »

Windenergie: hässlich oder sympathisch?

Ob Windenergieanlagen sich mehr oder weniger gut in die Landschaft einfügen, darin „scheiden sich die Geister“. Dem Toursimus schaden sie jedenfalls nicht.
Windkraftanlage in Kornfeld

Ob Windkraftanlagen schön oder hässlich sind, darin „scheiden sich die Geister“. Bild: photocase.de

Interne Links:

Windkraft als positiver Imageträger

Ein Werbespot der Deutschen Bahn im Privatfernsehen: Eine moderne, junge Frau sitzt im Zugabteil und freut sich, dass sie ein Ticket zu einem Sonderpreis erwerben konnte. Das gesparte Geld, so die junge Frau, werde sie – nachdenkliche Pause – sinnvoll und langfristig investieren. Der Blick richtet sich aus dem Fenster, wo sich unter blauem Himmel in einem naturbetonten Landschaftsbild die Anlagen eines Windparks drehen. – Keine Werbung ohne Pointe: Die Dame will sich von dem gesparten Geld ein paar Schuhe kaufen. Für eine Windkraftanlage wäre die Ersparnis wohl auch etwas zu knapp ausgefallen.
 
Doch die Nachricht ist eindeutig: Zugfahren ist umweltbewusst, klimaschonend und zukunftsweisend, die neuen Technologien der Bahn sind innovativ, sie zu nutzen ist nachhaltiges Verhalten.
 
Windenergieanlagen wurden von der Werbeindustrie schon in den 90er Jahren als positiver Imageträger entdeckt. So posierten die Autos verschiedener Hersteller vor Windkraftanlagen und selbst Gewerkschaften nutzten das Symbol für Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftsfähigkeit.
 
Natürlich besteht kein Zweifel: Windkraftanlagen verändern das Landschaftsbild. Ob dies als vornehmlich positiv oder negativ wahrzunehmen ist, darin „scheiden sich die Geister“. Viele nehmen Windenergie als Symbol für eine positive Entwicklung wahr.
 
Doch es lohnt sich, sich einige sachliche Gedanken zum Thema zu machen.

Touristen fühlen sich nicht gestört

Das Institut für Sozialforschung und Kommunikation (SOKO-Institut) führte im Jahr 2003 eine repräsentative Umfrage unter Touristen in Schleswig-Holstein durch. Das Verhalten der Besucher Mecklenburg-Vorpommerns wurde im selben Jahr von der Universität Rostock untersucht.
 
Die Ergebnisse bestätigen sich gegenseitig: Es gibt keinen Rückgang bei der Bettenbelegung durch den Ausbau der Windenergie. Nur 2% der Befragten gaben an, wegen der Windenergie in Zukunft eventuell ein anderes Reiseziel zu wählen.
 
Das aber steht in keinem Verhältnis zu dem positiven Potenzial, das die Nutzung der Windenergie für den Tourismus birgt. Der nebenstehende Link „Windenergie & Tourismus“ zeigt mehrere Beispiele auf, in denen das Interesse der Menschen an der Windenergie positiv für den Tourismus genutzt wurde.

 
Windenergie: hässlich oder sympathisch? - Seite 1 von 3
Weiter zu Seite 2 dieses Kapitels

Noch Fragen?

Im Expertenforum bekommen Sie Antworten auf alle offen gebliebenen Fragen! >> zum Forum

Ansprechpartner

Günter Pulte
In der Trift 41
57399 Kirchhundem
Tel: 02764/76 78
g.pulte@rothaarwind.de

Standort

Website der Stadt Hilchenbach
www.hilchenbach.de

Info

Windparkplanung
in Wolfhagen
>> zur Website

Realisierung