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Expertenforum

Fragen und Antworten zur Windenergie

Blick entlang eines Rotorblattes, fotografiert von der Gondel aus. Im Hintergrund sind klein die Häuser eines Dorfes zu erkennen.

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Fragen und Antworten zur Windenergie

Pachtaufteilung
(von sonnenkraft am Do, 29.08.2013 um 11:24 Uhr)

Hallo
bei uns im Ort in Niedersachsen ist ein Windpark in Planung. Wie können die Pachtzahlungen des Betreibers gerecht aufgeteilt werden ?
Ist es notwendig das ein 125 m Abstand um die gesamte Windkraftpotentialfläche mitvergütet wird egal wo und in welchem Abstand die WKA zum Nachbarflurstück stehen., oder reicht es wenn eine WKA unmittelbar zum Nachbarflürstück gebaut wird, dass die entsprechend notwendige Abstandsfläche vom Nachbarflurstück mitvergütet wird???

Experten-Antworten auf diese Frage:
Re: Pachtaufteilung
(von G_Pulte am Fr, 30.08.2013 um 11:18 Uhr)

Guten Tag.
 
Ein Pachtverteilmodell ist unbedingt sinnvoll, insbesondere wenn viele Grundstückseigentümer betroffen sind.
 
Ein gutes Pachtverteilmodell verhindert einen Wettbewerb um die WEA-Standorte unter den Grundeigentümern, indem es den größten Anteil der Gesamtpacht über die gesamte in der Windkraft-Konzentrationszone liegende Fläche gleichmäßig verteilt. Lediglich ein kleinerer Anteil der Gesamtpacht entfällt auf die einzelnen WEA-Standorte und soll den mit der WEA-Errichtung entstehenden land- oder forstwirtschaftlichen Ertragsausfall bzw. gewisse Behinderungen bei der Bewirtschaftung der Flächen ausgleichen.
 
In einem mir bekannten Praxisbeispiel wurde vereinbart, das 70% der Gesamtpacht über die Fläche ausgezahlt werden. Dabei ist jeder ha Fläche, unabhängig davon ob er für einen Standort, ein Kabel oder einen Weg benötigt wird oder nicht, gleichermaßen pachtberechtigt. Die übrigen 30% entfallen auf die einzelnen WEA-Standortparzellen.
 
Ob Grundstücksbesitzer in einem Nahbereich um die Konzentrationszone ebenfalls eine Pacht erhalten oder lediglich in dem Maße finaziell entschädigt werden, in dem Sie einer Unterschreitung eines Grenzabstandes und der Eintragung einer "Baulast" zustimmen, ist wohl eher eine Ermessensfrage. Eine solche Zahlung kann sinnvoll sein, um das größtmögliche Einvernehmen unter den Anliegern zu erreichen. Einen für das Gelingen des Projektes notwendigen Beitrag leisten diese Grundeigentümer jedoch nicht.
 
Freundliche Grüße
G. Pulte
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